Ehemaliges Werksgasthaus der Gutehoffnungshütte

Jahrhundertwende Oberhausen

Standort

Oberhausen

Zustand

saniert / renoviert

Parken

kostenfrei

Objekt Nr.

8974

Objektbeschreibung

Das ehemalige Werksgasthaus der Gutehoffnungshütte (GHH) an der Essener Straße in Oberhausen wurde 1913 nach einem Entwurf des bekannten Ludwigsburger Architekten Carl Weigle als Kasinobau für die Beamten und leitenden Angestellten der Gutehoffnungshütte erbaut. Mit dem Werksgasthaus wollte die GHH, die bereits seit 1875 ihren Firmensitz an der Essener Straße hatte, ihre Konzernzentrale in Oberhausen aufwerten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zu fast einem Drittel zerstört, später aber in nahezu unveränderter Form wieder aufgebaut. Als die Alliierten nach dem Weltkrieg alte Wirtschaftsstrukturen zerschlugen, ging das Werksgasthaus an die neu gegründete Hüttenwerke Oberhausen Aktiengesellschaft (HOAG) über. Mit dem Wechsel von der HOAG an Thyssen Niederrhein Oberhausen und schließlich an die Thyssen Stahl AG fiel das Werksgasthaus später immer weiter in die Bedeutungslosigkeit.
1987 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Im Zuge der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) wurde das Werksgasthaus dann Anfang der 1990er Jahre renoviert und bietet heute als Technologiezentrum (TZU I) 2800 qm Bürofläche und zusätzlich ein Tagungs- und Kongresszentrum mit einer Gesamtfläche von 1200 qm. Ergänzt wird das Werksgasthaus durch das Gebäude TZU II, das als bogenförmiger zweigeschossiger Baukörper im Hintergrund platziert wurde und rund 3800 qm Bürofläche bietet. zur Übersicht

Ansprechpartner

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